Weiterbildung zum/ zur Lichtplaner/in

Lichtplanung WeiterbildungEin/e Lichtplaner/in schafft in Räumen und Außenbereichen sowohl eine zweckgebundene, als auch ansprechende Beleuchtung. Mit der Tätigkeit soll nicht nur für Helligkeit gesorgt, sondern eine passende Atmosphäre und ein bedürfnisgerechtes Ambiente gestaltet werden.

Die Weiterbildung zum/ zur Lichtplaner/in bzw. zum „Fachplaner Licht“ vermittelt geltende Regelungen und Normen, beschäftigt sich mit Aspekten der Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit und bereitet auf die Durchführung von umfassenden Lichtprojekten vor. Das Ziel des Kurses besteht darin, dass die Verwendung von Licht und Schatten als Gestaltungsmittel erkannt wird. Die Teilnehmer/innen werden befähigt, bestehende Anlagen fachgerecht zu bewerten und Neuinstallationen zu konzeptionieren und umzusetzen.

Für welche Berufe bietet sich eine Weiterbildung zum/ zur Lichtplaner/in?

  • Elektro- und Lichtplaner/innen
  • Architekten/ Architektinnen und Ingenieure/ Ingenieurinnen
  • Mitarbeiter/innen aus Herstellung, Vertrieb und Installation von Beleuchtungsanlagen
  • Fachkräfte für Arbeitssicherheit

Aufbau und Inhalte der Weiterbildung

Die zweitägigen Seminare adressieren zunächst gesetzliche Vorgaben in der Lichttechnik, beispielsweise was die Beleuchtung von Arbeitsplätzen und Arbeitsstätten anbelangt und die Sicherheit betrifft. Ein großer Block widmet sich der Energieeffizienz, in dem Potenziale zur Einsparung, Kostenvergleiche und alternative Technologien besprochen werden. Angeschlossen ist ein umfangreicher Abschnitt, der an konkreten Beispielen die Projektarbeit einer Lichtplanung behandelt. Hierbei werden verschiedene Varianten der Beleuchtung vorgestellt, Bewertungen von existierenden Anlagen durchgeführt und entsprechende Programme zur Simulation von Lichtinstallationen eingeführt.

Im Vordergrund steht zudem die Betrachtung der Leuchtdioden-Technologie. Die Teilnehmer/innen werden damit in die Lage versetzt, die technischen, wirtschaftlichen und gestalterischen Aspekte einer Beleuchtungseinrichtung selbständig zu erfassen. Die erfolgreiche Teilnahme an den Kursen wird einem Zertifikat der TÜV SÜD Akademie belegt.

Berufliche Möglichkeiten für Architekten / Architektinnen und Fachkräfte für Arbeitssicherheit nach einer Weiterbildung zum/ zur Lichtplaner/in

Personen, die sich für eine Weiterbildung zum/ zur Lichtplaner/in interessieren, setzen auf eine solide Spezialisierung: Der Einsatz von Licht hat mit Aufkommen neuer Techniken wie der flächigen Beleuchtung mittels Leuchtdioden in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung erlangt. Licht wird insbesondere in der Architektur längst nicht mehr als reines Mittel zum Zweck angesehen, sondern genutzt, um Stimmungen zu erzeugen und Charakter zu verleihen. Gleichzeitig ist in Unternehmen und bei privaten und öffentlichen Bauprojekten eine fachliche Expertise insbesondere hinsichtlich gesetzlicher Vorgaben gefragt.
Mit der Zusatzqualifikation zum/ zur Lichtplaner/in erweitern Architekten ihre Fachkenntnisse und können diese bei der Erstellung neuer Konzepte einbeziehen. Elektroplaner/innen und Fachkräfte im Bereich Arbeitssicherheit erwerben Spezialwissen und verbreitern damit ihr Einsatzfeld.

Ein/e Lichtplaner/in kann beispielsweise beratend tätig werden und Unternehmen in Hinblick auf die Energieeffizienz vorhandener oder geplanter Vorhaben unterstützen. Die Kenntnisse können bei Projekten für die Sanierung, Optimierung oder einem Neubau angewandt werden.

Diese Weiterbildung wird beispielsweise angeboten von:

  • TÜV SÜD Akademie GmbH: Lichtplaner (TÜV) in Mannheim, München, Hamburg, Köln – zur Webseite

Verwandte Weiterbildungsmöglichkeiten

Voraussetzung für die Weiterbildung zum/ zur Lichtplaner/in bei der TÜV SÜD Akademie GmbH ist eine erfolgreiche Teilnahme am Kurs Basiswissen Lichtplanung. Alternative Kurse werden beispielsweise von der Lichtplaner-Akademie angeboten. Ein Überblick zu weiteren Ausbildungsmöglichkeiten inklusive Masterprogrammen und Fernstudium findet sich hier.