Altenpfleger/in Krankenpfleger/Krankenschwester

Weiterbildung für Pflegefachkräfte: Schmerztherapie in der Pflege

Pflegekräfte sind in der Regel täglich damit befasst, die Gesundheit und die Lebensqualität der ihnen anvertrauten Menschen zu steigern und/oder möglichst stark zu optimieren. In diesem Zusammenhang stehen auch die Weiterbildungen, die zum Beispiel unter dem Titel „Schmerztherapie in der Pflege“ angeboten werden.

Die Menschen, die sich in diesem Themenumfeld weiterqualifizieren, lernen sehr viel über das persönliche Schmerzempfinden von Personen. Da dieses ganz unterschiedlich ausfallen kann – beispielsweise aufgrund des Alters, wegen des psychischen Zustandes oder im Zusammenhang mit Vorerkrankungen – ist es oft nicht ganz trivial, eine gute Einschätzung zu treffen. Dies ist allerdings sehr wichtig, um die passenden therapeutischen und/oder pflegerischen Maßnahmen zu ergreifen.

Die Schmerztherapie kennt heute außerdem sehr viele unterschiedliche Maßnahmenarten, die einzeln oder in Kombination Verwendung finden können. Die Möglichkeiten reichen von dem Verabreichen von Medikamenten bis hin zu Bewegungstherapien, Thermotherapien oder Massagetherapien. Auch hierüber können Pflegende viele Fachkenntnisse erlangen, die im Alltag weiterhelfen.

 

Berufe, für die diese Weiterbildung geeignet ist

  • Pflegefachkräfte und Pflegekräfte, zum Beispiel Gesundheits- und Krankenpfleger, Kinderkrankenschwestern und Kinderkrankenpfleger, Altenpfleger
  • Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten
  • Personen, die in medizinischen Assistenzberufen tätig sind

 

Mit diesem Aufbau und diesen Inhalte ist bei der Weiterbildung zu rechnen

Da die Weiterbildungsangebote im pflegerischen und schmerztherapeutischen Bereich sehr unterschiedlich aufgebaut sind und sehr unterschiedliche Weiterbildungszeiträume beanspruchen, unterscheiden sich auch Aufbau und Inhalte. Der Kern der Weiterbildung ist es in der Regel, für das unterschiedliche Schmerzerleben von Menschen zu sensibilisieren – beispielsweise für das Erleben von Schmerzen bei älteren Menschen.

Die Absolventen lernen, Schmerzen einzuschätzen und auf dieser Basis die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Sie erreichen dadurch eine weitere wichtige Kompetenz für ihren Alltag in einem Pflegeheim, in der Klinik, im Hospiz oder in einer anderen Einrichtung des Gesundheitssystems. Wichtige Bausteine der Weiterbildungsmaßnahme sind die Themen Schmerzdokumentation, Schmerzbeobachtung, Schmerzanamnese und Schmerztherapie.

 

Diese beruflichen Möglichkeiten für Pflegefachkräfte ergeben sich nach einer Weiterbildung im Bereich Schmerztherapie in der Pflege

Welche Aufstiegsmöglichkeiten, Optionen für einen positiven Jobwechsel oder anderen beruflichen Vorteile mit den genannten Weiterbildungen verbunden sind, kann nicht pauschal beantwortet werden. Die Angebote eigenen sich allerdings für alle Pflegefachkräfte und anderen Gesundheitsprofis, die ihr eigenes Wissen ergänzen möchten. In vielen Kliniken und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens werden die wichtigen Funktionsstellen heute tendenziell mit denjenigen Menschen besetzt, die viel Engagement zeigen.

Weiterbildungen, die dem Haus zu einem besseren Renommee verhelfen können, sind aus diesem Grund gefragt. Da eine erfolgreiche Schmerztherapie beziehungsweise ein erfolgreicher Umgang des Pflegepersonals mit den Schmerzen von Patienten auch zum Bewertungsmaßstab von Patienten werden kann und da die Patientenmeinung vielerorts an Bedeutung gewinnt, ist die Weiterbildung sicherlich ein Pluspunkt im Lebenslauf. Schließlich gilt: Patienten oder Klienten, deren Schmerzen sich deutlich reduzieren, sind zufriedenere Patienten. Diese und auch die Angehörigen werden dies bemerken und sicherlich auch Weiterempfehlungen aussprechen.

 

Diese Weiterbildung wird unter anderem von den folgenden Anbietern ermöglich:

Der Bereich Schmerztherapie in der Pflege ist breit gefächert. Die führt zu unterschiedlichen Angeboten für weiterbildungsinteressierte Menschen und zu einer Vielzahl von Anbietern. Wer eine entsprechende Weiterqualifizierung anstrebt, kann sich beispielsweise bei den folgenden Anbietern nach den Details zu ihren Weiterbildungs- beziehungsweise Kursangeboten erkundigen:

  • AWO Marl: Schmerzerfassung und Schmerztherapie im Rahmen der palliativen Versorgung in der stationären Altenpflege in Marl – zur Website
  • AWO Marl: Schmerz schläft nicht: Was macht Schmerz mit Menschen in der Nacht Marl – zur Website
  • Bildungszentrum für Pflege, Gesundheit und Soziales: Algesiologische Fachassistenz in der Pflege in München – zur Website
  • AGUS Akademie für Gesundheits- und Sozialberufe gGmbH: Herausforderung Schmerz – Schmerzerkennung in Neuruppin – zur Website
  • Paritätisches Bildungswerk, Landesverband Brandenburg e.V.: Palliativ Care Zertifikatskurs in Potsdam – zur Website
  • Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe: Schmerzmanagementkurs – Algesiologische Fachassistenz (Pain-Nurse) in Bad Wildungen – zur Website
  • Diakonisches Institut für Soziale Berufe: Schmerzmanagement in der Pflege: Nach dem Expertenstandard des deutschen Netzwerkes für Pflege in Dornstadt – zur Website
  • Bildungszentrum Vinzenz von Paul Marienhospital Stuttgart: Algesiologische Fachassistenz in Stuttgart – zur Website

 

Verwandte Weiterbildungsmöglichkeiten, als Fernstudium zu absolvieren

Wer – beispielsweise durch die starke berufliche Einbindung im Alltag – keine Chance auf eine reguläre Weiterbildung hat, kann auch auf ein Fernstudium im pflegerischen Bereich zurückgreifen. Hier kommen unterschiedliche Fernstudiengänge als Alternativen infrage, die das Thema Schmerztherapie und Pflege berühren.

So bietet beispielsweise die Höher Management GmbH verschiedene Fernstudienoptionen an, zum Bespiel die Weiterbildungen „Gerontopsychiatrische Pflege (Teil I und Teil II)“ oder den Fernlehrgang „verantwortliche Pflegefachkraft“.
Eine weitere Alternative ist es, das Lernen zu Hause mit Wochenendveranstaltungen zu kombinieren, zum Beispiel mit der Wochenendveranstaltung „Schmerztherapie und Palliativmedizin” der internationalen Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand in Bingen oder dem Angebot „Algesiologische Fachassistenz“ des Bildungszentrums für Berufe im Gesundheitswesen am Franziskus Hospital in Bielefeld.

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