23. Februar 2024

Wochenendkurs in Meditation: Meditieren lernen

Per Wochenenendkurs die Meditation von Grund auf erlernen – das ist oft sehr günstig und hochwertig möglich.

Meditation ist in unserer stressigen und hektischen Zeit für viele Leute eine beliebte Methode der Entspannung und der Konzentrationsförderung geworden. Es gibt daher eine große Zahl von Wochenendkursen zur Meditation.

Entsprechende Angebote richten sich an Menschen mit Interesse an der buddhistischer Philosophie oder schlicht an Menschen, die einen Ausgleich suchen zur Überreizung unseres modernen Alltags.

 

Warum meditieren?

Ursprünglich kommen Meditationstechniken aus den fernöstlichen Kulturen, wo sie seit jeher der geistigen Sammlung und dem bewussten Nachdenken über das Selbst dienen. Sie sollten daher der fernöstlichen Lebensweise aufgeschlossen gegenüber stehen, wenn Sie ernsthaft mit dem Meditieren beginnen möchten. Allerdings ist Meditation kein Allheilmittel bei psychischen Problemen. Wer an einer Depression oder einem Burnout leidet, der sollte sich lieber an einen Facharzt wenden. Natürlich kann Meditation in solchen Fällen helfen die Gesundheit wieder herzustellen, aber dies sollte nur in Absprache mit einem Mediziner geschehen, da sonst unerwünschte Begleiterscheinungen auftreten können.

Meditieren kann man in der Gruppe aber auch alleine. Der Zugang zu den richtigen Meditationstechniken ist allerdings oft nicht einfach. Daher empfiehlt es sich vor allem für Anfänger, zunächst das Grundlagenwissen in einem Seminar zu erwerben, auch dann, wenn sie später die Meditation nur noch zu Hause anwenden wollen. Seit einigen Jahrzehnten schon erfreut sich Mediation auch in unserer westlichen Kultur einer großen Anhängerschaft, dementsprechend groß und unübersichtlich ist das Angebot an Abendkursen und Wochenendseminaren. Allerdings hat dadurch gerade der Neuanfänger nicht selten Probleme, die wirklich lohnenden Wochenendkurse zu identifizieren und unseriöse Angebote herauszufiltern.

Hier finden Sie eine kleine Einführung in die Meditation:

Wo kann man meditieren?

Eine gute Möglichkeit zum Erlernen von Meditationstechniken am Wochenende sind die buddhistischen Zentren. Davon gibt es über 150 in Deutschland. Die Kurse können ohne Anmeldung besucht werden. Sie sind kostenlos, Vorwissen ist nicht vonnöten.
Ebenfalls empfiehlt sich das Buddha-Haus. Dieses gibt es an zwei Standorten, in München und in Stuttgart. Hier können Sie bei einer Reihe von erfahrenen Kursleitern Wochenendseminar besuchen. Diese finden samstags oder sonntags jeweils von 10 bis 17 Uhr statt. Zu entrichten ist für den Besuch eine Organisationsgebühr in Höhe von 20-25 Euro und eine Spende für den Lehrer je nach persönlichem Dafürhalten.

Eine weitere Anlaufstelle sind die Zen-Zentren. Auch von ihnen gibt es in Deutschland einige Dutzend. Die Zen-Zentren bieten auch sogenannte Zen-Wochenenden an. Der erste Besuch ist in der Regel kostenlos, für die folgenden Besuche wird um eine kleine Spende zur Deckung der Raummiete gebeten. Die Zen-Zentren vermitteln Meditationstechniken nach der Zazen-Überlieferung. Hierbei handelt es sich um eine sehr ursprüngliche Form buddhistischer Meditationspraxis.

 

Vorsicht vor zwielichtigen Angeboten!

Doch nicht alle Meditationsseminare am Wochenende oder unter der Woche sind zu empfehlen. Einige sind nur auf das Geld der Besucher aus, andere haben sogar sektenhaften Charakter. Wie erkennen Sie seriöse Angebote?. Lesen Sie sich das Angebot aufmerksam durch. Werden die Inhalte des Seminars konkret vorgestellt? Oder wirkt das Versprochene eher nebulös. Das kann, muss aber nicht unbedingt ein Alarmsignal sein.

Schauen Sie auch auf den Preis. Ist er überzogen hoch (etwa mehrere hundert Euro), so handelt es sich wahrscheinlich um Geldschneiderei. Werden die Qualifikationen und Referenzen des Seminarleiters aufgeführt? Achten Sie auch auf Ihre Eindrücke vor Ort. Wie wirkt die Atmosphäre des Seminars? Haben die Teilnehmer Freiheiten, dürfen Sie kritische Fragen stellen? Oder müssen Sie sich den Anweisungen des Leiters bedingungslos fügen? Sollten Sie sich während der Veranstaltung unwohl fühlen, hören Sie lieber auf Ihr Bauchgefühl und suchen Sie sich eine bessere Alternative.

 

Was braucht man zum Meditieren?

Spezielle Vorbereitungen oder Vorkenntnisse sind für Meditationskurse nicht vonnöten. Oftmals können Teilnehmer aber ein eigenes Sitzkissen oder eine Yoga-Matte mitbringen. Denken Sie auch daran, dass schweres Schuhwerk bei der Meditation hinderlich ist. Entweder kommen Sie nur mit leichter Fußbekleidung oder Sie ziehen die Schuhe aus. Meditationspraktiken sind dermaßen vielfältig, dass eine allgemeine Literaturempfehlung im Voraus kaum gegeben werden kann. Am besten sprechen Sie Ihren Seminarleiter an, welche Literatur sein Kursangebot am besten ergänzt.

 

Meditation per Wochenendkurs – eine ideale Möglichkeit, komprimiert zu lernen

Meditationskurse eröffnen Ihnen zwar nicht unmittelbar eine neue berufliche Perspektive, sie können aber zu einer Steigerung des Wohlbefinden beitragen und dadurch beim Abbau von beruflichem und privatem Stress helfen. Meditation fördert die Konzentration und die Selbsterkenntnis und hebt die Frustrationsgrenze, zumindest wenn sie in der richtigen Weise praktiziert wird. Sie kann daher dazu beitragen, im Alltag ausgeglichener und besonnener zu reagieren und die Lebensqualität zu verbessern.

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